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  1. Kommandant   2.Kommandant  
     
  Dieter Zapf   Matthias Raab  
 
 
 
         
     
 
*NEWS*
22.01.2012
 
Einsätze 2011
 
 

Ein Dank gilt allen Feuerwehrkameraden die im Einsatz waren,
allen Verantwortlichen die die Einsätze geleitet haben und
allen die im Hintergrund die Feuerwehr am Laufen gehalten haben.

01.01.    Scheunenbrand Teuschnitz
01.01     Kellerbrand Buchbach
04.01.    Kindergartendach abgeschaufelt
08.01.    Dach abgeschaufelt Mode Scherbel
08.01.    Absperrung Schulstraße(Dachsicherung)
09.01.    Kaiser- Karl- Straße Dachlawine
22.01.    Absperrung Sebastiani
16.02.    BMA Brünnla (Fehlalarm)
06.03.    Verkehrsregelung Faschingumzug                                                        
07.03.    Bahndamm Brand Pressig- Neukenroth
09.06.    Bahndamm Brand Hessenmühle
09.06.    Absperrung wegen Sportveranstaltung
12.06.    Absperrung wegen Sportveranstaltung
13.06.    Absperrung wegen Sportveranstaltung
03.07.    Absperrung Pfarrfest
06.08.    Absperrung Schützenfest
07.08.    Absperrung Schützenfest
08.08.    Baum über Fahrbahn Roki- Buchbach
27.08.    Absperrung Biertage
28.08.    Absperrung Biertage
16.09.    Ölspur Brunnenstraße- Rosenau
23.09.    Großübung Firma Dauer Pressig
07.10.    VU Roki- Förtschendorf
09.10.    Absperrung Fatima
05.11.    Rauchentwicklung Welitsch (Fehlalarm)             
11.11.    Absperrung Martinsumzug
13.11.    Absperrung Volkstrauertag
26.11.    Dachstuhlbrand Pressig

 
     
 
 
 
32mal war die Wehr letztes Jahr im Einsatz
01.01.2011
 

Ein Dank gilt allen Feuerwehrkameraden die im Einsatz waren,
allen Verantwortlichen die die Einsätze geleitet haben und
allen die im Hintergrund die Feuerwehr am Laufen gehalten haben.

23.01.  Absperrdienst Sebastianifeier
14.02.  Absperrdienst Faschingsumzug
28.02.  Bäume zwischen Roki und Buchbach
08.04.  Flächenbrand Roki
12.04.  Wäschetrocknerbrand Friedersdorf
23.04.  VU Unterführung Roki
25.04.  Absperrdienst Jubelkommunion
08.05.  VU zwischen Roki u. Förtschendorf    
16.05.  VU Marktplatz Roki
03.06.  Absperrdienst Fronleichnahm
02.07.  Bahndammbrand Roki/ Pressig
18.07.  Absperrdienst Kirchweih
22.07.  CSA Einsatz Neuses
24.07.  kleiner Waldbrand Pressig/ Neukenroth
31.07.  Absperrdienst Schützenfest
01.08.  Absperrdienst Schützenumzug
12.08.  Ölspur Roki
22.08.  Absperrdienst Biertouch
05.09.  kleiner Waldbrand Roki/Buchbach
29.09.  Fahrzeugbrand Sportheim Roki
03.10.  Küchenbrand Pressig
15.10   Wohnungsöffnung Pressig
18.10.  Omnibusbrand Roki/ Buchbach KC 9
19.10.  Küchenbrand Pressig
11.11.  Absperrdienst St. Martin
26.11.  Baum über Fahrbahn Roki/ Buchbach
12.12.  Baum über Fahrbahn Roki/ Buchbach
13.12.  VU zwischen Roki und Buchbach
16.12.  Baum über Fahrbahn Roki/ Buchbach
19.12.  Türöffnung Grössau
20.12.  Bäume zwischen Roki und Buchbach

     
     
 
Feuerwehr kämpft gegen Scheunenbrand
01.01.2011
 

Feuer Dicke Rauchwolken hingen am Neujahrstag über der Stadt Teuschnitz (Landkreis Kronach). Rund 100 Feuerwehrleute kämpften am frühen Nachmittag gegen die Flammen.

Grund war der Brand von zwei Scheunen von den benachbarten Anwesen "Am Torberg 8 und 10". Die beiden Scheunen grenzen unmittelbar an den jeweiligen Wohnhäusern. Vernichtet wurden über 50 Festmeter Holz, verschiedene Motor- und Gartengeräte. Ein Feuerwehrmann erlitt, nach Angaben des Einsatzleiters des BRK, Martin Schmidt, durch herabfallenden Schiefer Schnittverletzungen und wurde in die Frankenwaldklinik Kronach gebracht.

Mit einer Katastrophe fing das Jahr 2011 für die Bewohner der beiden Häuser an. "Ich besuchte meinen Vater, wir hatten Mittag gegessen und führten noch Gespräche, als ich zum Küchenfenster hinausblickte und Flammen bei unserer Scheune bemerkte", so Ernst Bayer. "Sofort wurde die 110 angerufen." Er spricht von einem "offenen Feuer", als die Feuerwehrleute binnen weniger Minuten am Brandort eintrafen.

Die Nachbarfamilie Hofmann von Anwesen 8, saß ebenfalls beim Mittagessen, als sie Nebelschwaden vor dem Fenster sahen. "Zuerst dachte ich, es sei der Wind, der den Schnee durchwirbelt", so Regina Hofmann. Sekunden später nahm sie einen Rauchgestank wahr. Sie sah, dass ihre Scheune in Flammen stand.

Wie der Einsatzleiter, der Teuschnitzer Kommandant Christian Müller, erklärte, wurden wegen der starken Rauchentwicklung rund 60 Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung eingesetzt. Er sprach von Glück, dass die zugeschneiten Hydranten wenige Tage zuvor vom Schnee freigeschaufelt wurden. Die Wohngebäude konnten zwar gerettet, jedoch konnten Schäden an den beiden Häusern nicht vermieden werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Teuschnitz, Steinbach, Pressig, Reichenbach, Rothenkirchen, Tschirn, Kronach und Förtschendorf unter der Einsatzleitung von Christian Müller, Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf und Kreisbrandmeister Hans Stumpf. Daneben die BRK-Bereitschaft Teuschnitz, Lauenstein und Küps, die Unterstützungs-Sanitätseinsatzgruppe des BRK-Kreisverbandes sowie die Beamten der Polizeiinspektion Ludwigsstadt.
Über die Brandursache und das Schadensausmaß können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hat der Kriminaldauerdienst (KDD) von der Kriminalpolizei Coburg übernommen und dauern derzeit noch an.

Quelle: infranken.de

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Auto schleudert gegen Schulbus

13.12.2010
 

Eine 23-jährige Autofahrerin kam zwischen Rothenkirchen und Buchbach auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen entgegenkommenden Schulbus, in dem über 20 Kinder saßen. Der Busfahrer wollte noch ausweichen, konnte den Zusammenprall jedoch nicht mehr verhindern. Die Autofahrerin musste mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Bamberg geflogen werden. Leicht verletzt wurde im Bus ein Schüler, der vorsorglich in die Frankenwaldklinik nach Kronach gebracht wurde. Die Straße musste für längere Zeit vollständig gesperrt werden.

Quelle: infranken.de

     
 
Linienbus gerät bei Pressig in Brand
18.10.2010
 

Pressig - Schaden in Höhe von 8000 Euro ist am frühen Montagabend bei einem Brand im Motorraum eines Omnibusses entstanden. Der Linienbus war auf der Kreisstraße von Rothenkirchen nach Buchbach unterwegs, als die Fahrgäste Rauch im Heck des Fahrzeuges bemerkten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte der Fahrer ein offenes Feuer im Bereich der Hinterachse fest. Obwohl die alarmierten Feuerwehren sofort an Ort und Stelle waren, brannte der Motorraum vollständig aus. Die vierzehn Fahrgäste und der Fahrer blieben unverletzt

Quelle: Neue Presse

 
     
 
Brand richtet 10.000 Euro Schaden an
03.10.2010
 

Aus bislang unbekannten Gründen brach in der Nacht zum Montag im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses in der Kronacher Straße ein Brand aus. Die eingesetzten Feuerwehren aus Rothenkirchen und Pressig hatten den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Quelle: Neue Presse

 
     
 
Fahrzeugbrand in Rothenkirchen
30.09.2010
 

In Rothenkirchen brannte ein Auto fast völlig aus, wie die Polizeiinspektion Ludwigsstadt berichtete. Die Insassen sind mit dem Schrecken davongekommen, der Sachschaden beträgt jedoch etwa 27 000 Euro. Auf der Fahrt von Förtschendorf zur Werkstatt nach Kronach bemerkten zwei Mechaniker eine Überhitzung des von ihnen benutzten Fahrzeuges. Kaum hatten sie den Wagen in Rothenkirchen von der B 85 herunter in eine Nebenstraße gefahren, schlugen auch schon Flammen aus dem Motorraum. Der Daimler brannte nahezu vollständig aus. Ursache dürfte ein technischer Defekt mit anschließendem Kabelbrand gewesen sein. Der Schaden wird auf etwa 27 000 Euro geschätzt.

Quelle: infranken.de

 
     
 
Chemieunfall in Neuses
22.07.2010
 

Auslöser für den Einsatz war ein arsenhaltiges Spritzmittel, das vor 20, 30 Jahren gegen den Kartoffelkäfer eingesetzt wurde. Der Stoff wurde bei dem Neuseser Entsorger bereits am Dienstag auf einem Anhänger angeliefert. Mitarbeitern fiel beim Öffnen des Anhängers sofort das Kartoffelkäfergift auf. Der Anhänger wurde daraufhin sofort wieder verschlossen, die Feuerwehr alarmiert.

Auf Grund der ersten Gefahreneinschätzung durch die Kronacher Feuerwehr wurden weitere Kräfte mit Atemschutz- bzw. Chemieschutzausrüstung der Wehren Neuses, Wallenfels, Pressig und Rothenkirchen alarmiert. Insgesamt waren dadurch zirka 120 Feuerwehrkräfte vor Ort, wie Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck mitteilte.

Die Einsatzleitung vor Ort übernahm Kreisbrandmeister Martin Panzer von der Kronacher Feuerwehr. Wie er gegenüber unserer Zeitung vor Ort erklärte, sei der Anhänger in einen geschlossen Raum transportiert worden. Die Chemieschutzanzug-Träger hätten daraufhin begonnen, das Giftmittel umzuladen. "Dabei haben wir gemerkt, dass das Mittel reagiert und sich verfärbt", berichtete Panzer. Der Einsatz musste daraufhin zunächst unterbrochen werden.

Während des Einsatz nutzte die Einsatzleitung das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem. Hier können rund um die Uhr Experten telefonisch erreicht werden, die Auskünfte über die Handhabung von gefährlichen Stoffen und Gütern geben können. In dem konkreten Fall stand die Einsatzleitung gestern mit Fachleuten des Chemiekonzerns Wacker Burghausen ständig in Kontakt. Die Fachleute rieten der Einsatzleitung zunächst dazu, auf jeden Fall den Brandschutz sowohl mit Pulver als auch mit Wasser sicherzustellen und hielten auch weitere wertvolle Informationen parat.

Laut Polizei bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die Bevölkerung. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden.

Quelle: infranken.de

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chemie
     
 
CSA-Geräteträger auf dem PECA-Gelände
29.05.2010
 

Am Samstag, den 29.05.2010, wurde angenommen, dass sich ein Gefahrgutunfall mit verletzter Person in Pressig auf dem Gelände der Firma PECA ereignete. Neben den Feuerwehren Pressig und Kronach mit dem landkreiseigenen GW-AS, war die Feuerwehr Rothenkirchen und die bei der Feuerwehr Steinbach am Wald stationierte Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) mit an dieser Großübung beteiligt. Die Feuerwehr Rothenkirchen stellte 2 CSA-Träger und führte mit 2 Geräteträger die Dekontamination durch. Der Notdekontaminationsplatz und die Wasserversorgung wurden ebenfalls von den Rothenkirchner Kameraden durchgeführt.

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hier ein kleines Video über die Übung

csa
 
 
     
 
Auto katapultiert sich in Acker
08.05.2010
 

Überschlag Drei Menschen wurden in der Nacht zum Samstag bei einem Unfall auf der B 85 zwischen Rothenkirchen und Förtschendorf schwer verletzt. Das Fahrzeug kam gegen 0.45 Uhr auf halber Strecke von der Fahrbahn ab. Über die Leitplanke katapultierte der Wagen die Fahrbahnböschung hinab, überschlug sich und blieb rund 150 Meter weiter auf der Seite liegen. Um 0.48 Uhr ging am Samstag der Notruf zu dem Unfall auf der B 85 zwischen Rothenkirchen und Förtschendorf bei der Einsatzzentrale der Polizei ein. Schon wenige Minuten später waren die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Bayerischem Roten Kreuz an der Unfallstelle. Die drei Insassen des verunglückten Fahrzeuges mussten aus diesem befreit werden.Sie wurden mit mittleren bis schweren Verletzungen in die Frankenwaldklinik Kronach gebracht. Ob überhöhte Geschwindigkeit die Ursache des Unfalls war, konnte die Polizei vor Ort noch nicht abschließend feststellen.

Quelle: infranken.de

     
 
Brand eines Wäschetrockners
in Friedersdorf
12.04.2010
 

Montag den 12.04.10 wurde die Wehr um 14:35Uhr nach Friedersdorf zu einem Wohnungsbrand alarmiert. An der Einsatzstelle konnte sehr schnell festgestellt werden, dass es sich beim alarmierten Wohnungsbrand um einen Brand eines Wäschetrockners handelte. Durch die starke Rauchentwicklung mussten die Trupps mit Atemschutz vorgehen um an den brennenden Trockner zu kommen. Der Trockner konnte mit dem Hochdrucklöscher sehr schnell gelöscht und ins Freie gebracht werden.

trockner
     
 

Atemschutz-Gemeinschaftsübung mit
der Feuerwehr Pressig

27.03.2010
 

Am Samstag den 27.03.2010 fand eine Gemeinschaftsübung mit den Kameraden der Feuerwehr Pressig in Rothenkirchen statt. Als Übungsszenario wurde ein Werkstattbrand bei der Firma IKS dargestellt, bei dem mehrere Personen vermisst wurden und durch die starke Rauchentwicklung erschwerte Bedingungen bei der Vermisstensuche herrschten. Neben dem Suchen von verletzten Mitarbeitern und dem Löschen des simulierten Brandes, mussten sich die Kameraden auch mit auslaufenden Chemikalien beschäftigen und Fässer abdichten bzw. aus dem Gefahrenbereich bringen. Auch Notfallrettungen von verunfallten Geräteträgern wurden in der Übung mit integriert. Insgesamt wurden bei der Übung 16 Atemschutzgeräteträger eingesetzt

FFW Rothenkirchen

 
     
 
Wohnhausbrand in der Badstraße in Rothenkirchen
03.11.2009
 

Hoher Sachschaden entstand bei einem Wohnhaus- und Schuppenbrand am Dienstag früh in Rothenkirchen. Die beiden Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die Frankenwaldklinik gebracht werden.
Gegen 5.37 Uhr heulten am Dienstag die Sirenen und alarmierten die Feuerwehren aus Rothenkirchen, Pressig und Förtschendorf zu einem Schuppen- und Wohnhausbrand in Rothenkirchen. Der Brand, der vom Wohnhausinhaber in der am Wohnhaus angebauten Werkstatt selbst entdeckt wurde, griff sehr schnell zum baulich verbundenen Warenlager und zum Wohnhaus über.
Die beiden Bewohner konnten rechtzeitig das Haus verlassen und wurden vom BRK sowie vom herbeigerufenen Notarzt betreut. Wegen Verdachts auf Rauchvergiftung wurden sie in die Frankenwaldklinik eingewiesen und vom Rettungsdienst eingeliefert.Durch das beherzte und umsichtige Eingreifen der Feuerwehren unter Einsatzleitung von Dieter Zapf konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser verhindert werden. Dennoch verschmorten durch die große Hitze einige Fensterrollos am Nachbargebäude auf der Seite über dem Landleitenbach und wurden unbrauchbar deformiert.Der Dachstuhl des Wohnhauses brannte lichterloh. Mit der Drehleiter versuchten die Kameraden der Feuerwehr Pressig mit Unterstützung der Feuerwehr Rothenkirchen, über das Dach den Brandherd unter Kontrolle zu bringen. Wegen der starken Rauchentwicklung waren auch Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Während des Brandes lief auch ein Ölfass aus, weshalb die Feuerwehr Stockheim mit dem Anlegen einer Ölsperre in der Haßlach in Neukenroth und Pressig beauftragt wurde. Nach Polizeiangaben verendeten etwa 25 Forellen.Gegen 8.30 Uhr trafen die Brandfahnder und Gutachter am Brandort ein, um die Ursache zu klären. Noch gegen 9 Uhr kam es immer wieder zum Aufglimmen neuer Flammen, so dass bis dahin, nach gut drei Stunden, die Feuerwehren immer noch mit der Brandsicherung zu kämpfen hatten. Wohnhaus, Werkstatt und Warenlager des Anwesens wurden restlos zerstört.

Quelle: infranken.de

     
 
Atemschutz bildet sich in Oberthulba weiter
28.04.2009
 

Zu einer besonderen Ausbildung im Bereich Atemschutzes machten sich im April 2009 die Kameradinnen und Kameraden der FFW Teuschnitz, Pressig und Rothenkirchen auf in das entfernte Oberthulba ( bei Bad Kissingen ). Die Mitglieder der Wehren erwartete dort eine spezielle Ausbildung im Bereich des Umgangs mit Hohlstrahlrohren und das "Lesen und Erkennen von Rauchgasphänomenen".
Erfahrene Kameraden der BF Ludwigshafen und BF Mönchengladbach führten gekonnt durch den Tag, welcher mit einer theoretischen Schulung begann. Hierbei wurden den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren die Übungsanlage an sich und das richtige Vorgehen im Brandraum beschrieben. Aus dem persönlichen Alltag der Berufsfeuerwehrleute wurde aus Erfahrungsberichten das Öffnen von Türen zum Brandraum ebenso in der Theorie erläutert, wie das richtige Arbeiten mit Hohlstrahlrohren sowie das "Lesen des Brandrauches" waren weitere Bestandteile der theoretischen Schulung.
Der wesentliche Bestandteil dieser Ausbildung ist das Erkennen der unterschiedlichen Rauchgasschichten in einem Brandraum, die so genannte Überdruckzone im oberen Bereich eines Brandraumes, die neutrale Zone in etwa Türklinkenhöhe sowie die Niederdruckzone im unteren Bereich des Raumes. Durch diese drei Zonen entsteht ein so genannter "Sog Effekt" womit sich das Feuer selbst mit Sauerstoff versorgt und somit weitere Energie aufbauen kann. Durch die ständige Erprobung und aus Erfahrungsberichten hat sich gezeigt, dass nur mit dem Einsatz eines Hohlstrahlrohres der beste Löscheffekt zu erzielen ist. Durch die Bauart eines Hohlstrahlrohres ist es möglich, die verschiedenen Rauchgasschichten effektiv und wassersparsam zu kühlen und somit den gefürchteten "Flash Over" zu verhindern.
Die dreistündige Theorie baute auf die am Nachmittag stattfindende praktische Ausbildung auf und somit konnte bei allen Teilnehmer ein Lernerfolg festgestellt werden.

Am Nachmittag wurde im praktischen Teil das richtige Vorgehen mittels Seitenkriechgang und dynamischer Strahlrohrführung geübt und trainiert.
Für einen optimalen Löscherfolg muss das Strahlrohr dynamisch geführt werden, hierzu bietet es sich an, den Brandraum mit einer vordefinierten Musterabfolge zu bearbeiten. Der Einsatz eines Hohlstrahlrohres zeigt in der Praxis einen noch besseren Effekt. Denn was Feuerwehrleute dann in den Händen halten, ist viel mehr als eine bloße Wasserspritze - es ist ein technisches Instrument, dass es gerade im Innenangriff feinfühlig zu bedienen gilt.
Weiterer Bestandteil der praktischen Ausbildung war das theoretische Wissen zum Öffnen einer Tür in die Praxis umzusetzen. Hierbei muss auf die verschiedenen Zonen der Temperatur geachtet werden. Dies erfolgt durch abtasten mit dem Handrücken an den Türen. Ist die Tür geöffnet ist ein Temperaturcheck mittels Hohlstrahlrohr zur eigenen Sicherheit unabdingbar.
Bevor der Brandraum betreten werden konnte, überprüften die Ausbilder die persönliche Schutzausrüstung von jedem Teilnehmer, um mögliche Verbrühungen durch den Wasserdampf zu vermeiden. Nach dem Check durch das Ausbildungspersonal konnte der feststoffbefeuerte Brandraum betreten werden. Durch Holzbefeuerung war es den Atemschutzgeräteträgern möglich die verschiedenen Rauchschichten und den Sog Effekt des Feuers "zu lesen und zu erkennen". Absichtlich wurde vom Ausbildungsteam ein so genannter Flash Over erzeugt, um den Teilnehmern zu zeigen wie sich dieser Aufbaut und entsteht und welche Gefahren von ihm ausgehen.
Zum Abschluss der Ausbildung wurden Erfahrungen zwischen Ausbilder und Teilnehmer ausgetauscht und Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Situationen besprochen. Für alle beteiligten hatte diese Art der Ausbildung einen hohen Lernerfolg. Von vielen Seiten der Teilnehmer erfolgte ein positives Feed back und alle waren sich einig, dass diese Art der Ausbildung notwendig ist.

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